Doppelstubenhaus

Ein Doppelstubenhaus ist ein traditioneller Haustyp, der besonders in Norddeutschland vorkommt. Es handelt sich um ein Bauernhaus mit zwei gleich großen, meist symmetrisch angeordneten Wohnstuben. Zentral liegt oft eine Diele, von der aus Wohn- und Wirtschaftsteil zugänglich sind. Typisch ist auch die schwarze Küche, eine offene Feuerstelle ohne Schornstein, bei der der Rauch über die Diele oder das Dach abzieht. Der Haustyp entstand im 18. Jahrhundert als Weiterentwicklung des Hallenhauses und wurde vor allem von wohlhabenderen Bauern genutzt.

Glossar

Im „Glossar“ finden Sie eine umfassende Sammlung von Begriffen und Erklärungen rund um das Thema historische Immobilien.

Von Fachbegriffen des Denkmalschutzes über architektonische Stile bis hin zu wichtigen rechtlichen Aspekten – unser Glossar bietet Ihnen leicht verständliche Definitionen und hilfreiche Erklärungen. Diese Rubrik ist Ihr Nachschlagewerk für alles, was Sie über historische Gebäude und deren Besonderheiten wissen möchten. Tauchen Sie ein und erweitern Sie Ihr Wissen, damit Sie bestens informiert sind, wenn es um die faszinierende Welt von Immobilien mit Geschichte geht.