Ein Doppelstubenhaus ist ein traditioneller Haustyp, der besonders in Norddeutschland vorkommt. Es handelt sich um ein Bauernhaus mit zwei gleich großen, meist symmetrisch angeordneten Wohnstuben. Zentral liegt oft eine Diele, von der aus Wohn- und Wirtschaftsteil zugänglich sind. Typisch ist auch die schwarze Küche, eine offene Feuerstelle ohne Schornstein, bei der der Rauch über die Diele oder das Dach abzieht. Der Haustyp entstand im 18. Jahrhundert als Weiterentwicklung des Hallenhauses und wurde vor allem von wohlhabenderen Bauern genutzt.